Projektmanagement-Standards

From Systems analysis Wiki
Jump to navigation Jump to search

Projektmanagement-Standards sind normative und methodische Dokumente, die Prozesse, Prinzipien und bewährte Praktiken für die Durchführung von Projekten regeln. Ihr Ziel ist es, einheitliche Ansätze zu gewährleisten, die Qualität der Planung, Steuerung, Durchführung und des Abschlusses von Projekten zu verbessern sowie die Effizienz der Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten zu steigern.

Zweck

Projektmanagement-Standards werden angewendet für:

  • die Formalisierung und Standardisierung von Projektprozessen;
  • die Verbesserung der Steuerbarkeit und Transparenz von Projekten;
  • die Definition von Rollen, Artefakten und Phasen des Projektlebenszyklus;
  • die Integration des Projektmanagements in die Unternehmensführung und -strategie.

Wichtige internationale Standards

  • ISO 21500: ein internationaler Standard für das allgemeine Projektmanagement.
  • PMBOK Guide: ein Leitfaden, der vom Project Management Institute (PMI) herausgegeben wird und Prozesse, Prozessgruppen und Wissensgebiete beschreibt.
  • PRINCE2: ein prozessorientierter Standard, der den Schwerpunkt auf die Steuerung nach Phasen und die Kontrolle von Änderungen legt.
  • IPMA ICB: das Kompetenzmodell der International Project Management Association (IPMA), das auf die Entwicklung persönlicher, technischer und verhaltensbezogener Kompetenzen ausgerichtet ist.

Anwendung

Projektmanagement-Standards finden in den unterschiedlichsten Bereichen Anwendung – von der IT und dem Baugewerbe bis hin zur öffentlichen Verwaltung und wissenschaftlichen Forschung. Sie werden auch zur Zertifizierung von Fachkräften (PMP, PRINCE2 Practitioner, IPMA Level A–D) und zur Bewertung des Reifegrads des Projektmanagements in Organisationen verwendet.

Siehe auch

  • Projektmanagement
  • Projektplanung